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VIETNAM - TOUR & GOLF


von Alfons und Eva-Maria Kinzel
KinzelReisen Prestige Golf
www.kinzelreisen.de


Vietnam ist flächenmäßig mit Deutschland zu vergleichen, aber, die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 1.650 km, Ost-West bis zu 600 km, die schmalste Stelle ist aber nur 50 km breit. Die Küsten haben eine Länge von ca. 3.400 km. Nach den Wirren des Krieges wurden Nord- und Südvietnam 1976 wiedervereinigt. Der Tourismus begann langsam Anfang der 90er Jahre. Seit 1999 setzte der Boom ein: Rucksack-, Pauschal- und Badetouristen. Heute fährt man auch nach Vietnam um Golf auf traumhaften Plätzen zu spielen. Hiervon konnten wir uns in diesem Jahr überzeugen.

Am 19.02. starteten wir mit unserer Golfgruppe nach Vietnam. Im Steigenberger Hotel Langenhagen begrüßten wir die ersten Teilnehmer und lernten uns bei einem gemütlichen Abendessen kennen. 2 Teilnehmer brachten ihr Gepäck zu uns ins Hotel um dieses morgens mit zum Flughafen zu nehmen. Eine kleine Herausforderung: 5 Koffer, 2 Laptoptaschen, 5 Golfbags, 3 Bordcases und nur 6 Hände. Aber gutgelaunt wurde alles zum Check In gebracht. Früher als geplant kamen auch die übrigen Teilnehmer zum Flughafen. Schon jetzt konnte man sagen: Eine Gruppe, mit der wir viel Spaß bekommen.
Das Einchecken in Business und Deluxe bei der Vietnam Air ging zügig und so hatten wir noch Zeit für einen Kaffee und ein letzte deutsches Essen.

Nach einem angenehmen Flug landeten am nächsten Morgen um 06:15 Uhr in Hanoi. Hier erwartete uns die erste Überraschung – unser Bus war so gar nicht auf den Transport für Golfgepäck ausgelegt. Aber kein Problem für Vietnamesen – hier wird improvisiert und alles schnell gelöst. Der Fahrgastraum wurde teilweise als Stauraum umfunktioniert. Alles durch das Fenster und es passte.
Unser Guide spricht Deutsch – aber wie bei Vietnamesen üblich, werden einigen Vokale und Konsonante nicht ausgesprochen und so mussten wir uns erst an diese neue deutsche Sprache gewöhnen. Von hier aus nochmals einen Dank an unseren Guide, er war ein freundlicher und herzensguter Mensch, der alles Unmögliche möglich machte.
Im Hotel angekommen, machten wir uns gleich mit Rikschas auf den Weg durch den chaotischen Verkehr des Old Quarters in Hanoi. Atemberaubend; „Wer stehenbleibt hat verloren“. Zurück im Hotel richteten wir kurz unsere Zimmer ein und testeten sofort das Restaurant. Mit unseren Schweizern versuchten wir uns im fernen Vietnam an Schweizer Rösti mit malaysischem Curry. Eine Köstlichkeit.
Am Abend dann der Geheimtipp: In einer kleinen Gasse ein Indochina Restaurant, ca. 5 Minuten vom Mövenpick entfernt. Unscheinbar, nur durch einen schmalen Gang zwischen zwei Häusern zu erreichen, aber wirklich ein Geheimtipp!!
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen besichtigten wir das Hoi An-da Ho Chi Min Mausoleum, einige Museen, eine Wasserpuppenschau und das Old Quarter, jetzt aber zu Fuß.
 
Am dritten Tag in Hanoi sollten wir uns nun endlich sportlich betätigen. Durch den unbeschreiblichen Berufsverkehr Hanois – das Moped (hiervon gibt es in Hanoi schätzungsweise 2.000.000) ist derzeit noch das Transportmittel Nr. 1; bis zu 3 Personen können befördert werden, sogar lebende Schweine konnten wir „Moped fahren“ sehen – ging es zum King Island Golfplatz. Ein kleines Erlebnis, denn wir mussten mit dem Boot zum Golfplatz übersetzen. Leider spielte an diesem Tag das Wetter nicht mit und so konnten wir durch den Nebel die Schönheit der Landschaft nur erahnen. Trotzdem machte es allen viel Spaß, denn dieser Golfplatz wird allen Spielstärken gerecht und wurde deshalb auch als Einstieg von uns gewählt.
 
Am 23. verließen wir Hanoi – Check out im Hotel und durch unseren Fast Track mussten wir uns nicht um unser Gepäck kümmern. Es sollte heute zur Halong Bay gehen. Auf der Fahrt erfuhren wir – wieder eine Überraschung – das gecharterte Schiff hatte Motorschaden. Aber, kein Problem für unsere Agentur, wir bekamen stattdessen ein wahres Luxusschiff – ein Traum von einer Dschunke.
Sehr geräumige Kabinen, ein luxuriöses Bad, ein fantastisches Ambiente, sehr gutes Essen – aber, NEBEL!!! Dieses gibt es um diese Jahreszeit sehr, sehr selten und wir erwischten natürlich solch einen Tag. Trotzdem, Spaß pur mit unserer Gruppe, es gibt ja auch noch Fußmassagen, eine kleine Bootsfahrt zu einer Grotte und jede Menge guten Weines und viel Humor in allen Lagen. Am nächsten Morgen sah die Welt schon besser aus – kein Nebel und so konnten wir die Fahrt durch die Kalkfelsen fortsetzen.
Zurück an Land ging es nun mit dem Bus in ein kleines typisches Dorf. Wer hat schon einmal in einem Tempel gegessen? Für uns war hier eine große Tafel gedeckt, untermalt mit landestypischen Melodien konnten wir unser Dinner zu uns nehmen. Ein Erlebnis der besonderen Art, das wahrscheinlich nicht in Vergessenheit geraten wird.

So wie für uns der Transport der 3-4-köpfigen Familie, der lebenden Schweine, Hühner und vieles mehr auf dem Moped für Erstaunen sorgte, so waren wir wohl für die Dorfkinder Wesen vom anderen Stern – wir wurden bestaunt und beäugt und wer einen kleinen Bauchansatz hatte konnte sich fortan „Little Buddha“ nennen.
Vietnam in seiner Ursprünglichkeit – weg vom Tourismus – faszinierend.
Es sollte aber heute noch weiter gehen zum nächsten Ort: Danang. Unsere Koffer, dank des besonderen Services, bereits eingecheckt, die Bordkarten schon bereit, mussten wir uns nur noch ins Flugzeug begeben. Sich um nichts kümmern müssen – wunderbar.
Ankunft in Danang am späten Abend und Fahrt ins Hotel. Die Straßen leer, der Ort sehr westlich und modern. Kilometerlang fuhren wir an Hotels vorbei: Hyatt, Westin, Interconti, Nam Hai etc. – alle namhaften Hotelketten haben sich hier schon niedergelassen und verdecken den endlosen Strand. In der Nähe von Hoi An lag unser Hotel.
 
Am Morgen führt uns der erste Gang zum Meer. Aber an Baden ist nicht zu denken. Das Meer ist heute ziemlich bewegt und riesige Wellen machen das Baden wirklich unmöglich. Dafür genießen wir das Golf spielen auf dem Danang Golfplatz. Die Scores heute waren alle sehr gut und das anschließende Essen auf der Terrasse des Clubhauses gab auch zu keinerlei Kritik Anlass.
Die Caddies versuchten uns teilweise die ersten vietnamesischen Wörter beizubringen, aber es gab einige Probleme mit der Aussprache, dafür hatte aber manch einer Muskelkater durchs Lachen bekommen.

Der nächste Tag war wieder kulturell. Wir besuchten Hoi An mit seiner historischen Altstadt. Anschließend ging es zur Kochschule. Viel zu sehen gab es auf der Fahrt dorthin, wir nahmen den Wasserweg. Alles, was wir in dieser Kochschule kochten – von Frühlingsrollen über Vorspeisen und Hauptspeisen, mussten wir  auch verzehren. Selbst einem Koch in unserer Gruppe schmeckte das Essen – also – wir waren doch alle SPITZE, oder?
Nach dem großartigen Essen am Vortag konnten wir heute die Kalorien auf dem Montgomerie Golfplatz bei einem kleinen Turnier verlieren. Ach, wie liebten wir die Bunker! Der Platz ist aber für Jung und Alt, Mann und Frau, Anfänger oder Fortgeschrittener, sehr gut zu spielen
Am nächsten Tag übten wir nochmals das Bunkerspiel. Wieder auf dem Montgomerie. Es musste heute auch wieder alles gepasst haben, denn das gute Essen im Clubhaus ließ keiner aus. Abends bummelten wir durch Hoi An - die Lichterstadt -  und ließen uns die Tapas schmecken.

Am 29. unser nächster Flug – jetzt ging es zur letzten Station: Ho-Chi-Minh City, das ehemalige Saigon. Auch heute mussten wir uns wieder nicht um unser Gepäck kümmern, bekamen unsere Bordkarten ausgehändigt und verschliefen dann den Flug – ja, der Abend zuvor war lang und feucht fröhlich.
Aber, wir waren dann fit in Saigon, unser Bus wartete schon und unser Guide brachte uns zu einem schön gelegenen und kühlen Restaurant, wo wir ausgiebig die Köstlichkeiten des Landes genießen konnten.
Gut gestärkt ging es anschließend auf eine kurze City-Tour. Wir waren froh, bei dieser Hitze nicht länger im Bus sitzen zu müssen, sondern dass wir es uns im kühlen Hotel bequem machen konnten. Wir waren alle überwältigt vom Hotel und den Zimmern mit Blick auf den Saigon River, noch mehr aber am Abend bei einem Buffet auf der Dachterrasse mit Panoramablick und gediegenem Ambiente. 

Nachdem wir etwas länger schlafen konnten, fuhren wir zum Vietnam Golf & Country Club. Ohne Buggy ging heute nichts. Völlige, für diese Jahreszeit, untypische 38°. Aber, der Platz entschädigte für alle Strapazen und die Stimmung war Spitze.
Trotz unendlicher Staus auf dem Rückweg zum Hotel verging die Fahrt wie im Fluge. Unser Guide hielt jeden Tag eine kleine Überraschung bereit – heute gab es gut gekühlte Ananas garniert, wie immer, mit einigen netten Anekdoten.

Früh aufstehen, so begann der nächste Tag. Heute sollte es eine eindrucksvolle Fahrt zum Mekong River geben. Die gewaltige Ausdehnung des Flusses wird einem erst bewusst, wenn man hier mit einem kleinen Boot fährt, vorbei an schwimmenden Tankstellen, Fischzüchtereien und Inseln. Auf einer dieser Inseln wurden Kokosbonbons, Schlangenschnäpse und diverse andere Dinge hergestellt.
Nachdem irgendein guter Verkäufer meinte, dass der Schnaps mit der Kobra der männlichen Potenz gut tut, waren alle Männer nun mutig, diesen zu testen – natürlich unter dem Gelächter der weiblichen Gruppenmitglieder, die das angeblich nicht brauchen.
Aber, Gaudi pur ging weiter. Mit Mauleselskarren wurden wir zum nächsten Bootsanleger gebracht. Von hier aus fuhren wir zur nächsten Station, wo schon die Long Tail Boote warteten, die uns durch kleine Kanäle zu einem wunderbaren Fleckchen Erde brachten. Inmitten einer grandiosen Fauna und Flora lag unser Restaurant. Heute stand „Elefantenohrfisch“ auf dem Programm. Köstlich – nur die Gräten sind gewöhnungsbedürftig.
Nach diesem Tag bevorzugten wir wieder das Buffet auf der Hotel-Terrasse. Buffet inklusive Wein – für einen guten Schlaf war gesorgt.

Den brauchten wir auch, denn wir spielten heute einen altehrwürdigen Golfplatz: Long Than Golf. Hier nahm man es mit der Etikette ganz genau. Das Befahren der Fairways ist verboten, okay, akzeptiert, aber, tags zuvor wurde es uns aus gesundheitlichen Gründen erlaubt, ein Gruppenmitglied war nicht mehr gut zu Fuß. Diese Erlaubnis wurde uns von der Rezeption gegeben, die dürfen es aber nicht, es darf nur von der höchsten Stelle angeordnet werden. Gut, wir sind in Asien, Gesicht wahren ist das A und O, so ging die Gruppe dann schon mal an den Start und unsere Gruppenbegleitung diskutierte sage und schreibe 1 Stunde, bis eine Lösung gefunden war.

Am Abend dann eine Überraschung für unsere Gruppenteilnehmer.
Farewell Dinner im Mandarin mit Preisverleihung für die besten Spielerinnen und Spieler und anschließend Get together auf der Dachterrasse des Hotel Rex.
 
Der letzte Tag war gekommen. Heute Abend ging es zurück nach Deutschland. Unsere Gruppe machte uns eine riesige Freude als Dank für die gute Organisation und Betreuung: Wir durften uns im Hotel Spa 3 Stunden verwöhnen lassen.
Was für ein herrlicher Abschluss und wir sagen nochmals auf diesem Wege DANKE für die tolle Zeit mit unseren Teilnehmern. 

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