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KANADA - TOUR & GOLF
Natural Golf in Kanada - Unter Bären und Kojoten
Nach der nächtlichen Ankunft in Vancouver sollte man
sich einige Stunden seeligen Schlaf im sehr komfortablen Fairmont Airport Hotel
gönnen, bevor es dann mit einer kleinen «Jazz-Dash 8» weiter gen Osten via Coast
Mountains ins Okanagan Valley
nach Kamloops oder Kelowna geht. Nahe
der Stadt Vernon, zwischen den Seen Okanagan und Kalamalka, liegt dieses
Top-Golf Resort Predador Ridge.
Seit der Fertigstellung aller 27 Löcher im Jahre 2000 gehört
die Championship-Anlage (weitere neun Löcher werden in naher Zukunft noch
gebaut) zu den besten des ganzen Landes. Die herrschenden Raubvögel dieser
Region standen Pate für die Namen der drei Neun-Loch-Plätze «Osprey»
(Fischadler), «Peregrine» (Jagdfalke) und «Red Tail» (Roter Milan). Der bekannte
kanadische Architekt Les Furber (in der Schweiz auch bekannt durch den Bau der
Golfplätze in Zuoz-Madulein und Klosters), schuf sehr unterschiedliche Courses.
Einmal glaubt man sich in den Highlands von Schottland, das andere Mal im
Schwarzwald. Alle Löcher sind einzigartig und gespickt mit zahllosen
Herausforderungen in «wässriger», «sandiger» oder «baumiger» Form. Genuss pur
verheißen die satten Fairways und die sehr schnellen und schwierigen
Greens. Was wäre aber
dieses Resort ohne das helle und großzügige Clubhaus mit hervorragendem
Restaurant und ohne das wunderschöne
Hotel. |
The Dunes at Kamloops Der Clubname verrät schon das
im Vorfeld, was das Terrain anschliessend preisgibt: eine langgezogene, sehr
harmonische «Dünen-Landschaft», die beiderseits von sanften Hügelketten
begleitet wird. Der natürliche Sand des einstigen Flussbettes des North Thompson
River wurde umgeformt zu einem außergewöhnlich schönen und abwechslungsreichen
Championship Course, auf dem jedes satte Fairway zu einem perfekten Green führt.
Viele Bunker, Bahnen abtrennende «Hügelwelten» mit integrierten Schräglagen,
Seen und vereinzelte Bäume sowie die ausladenden «waste areas» bilden die
Voraussetzungen für ein variantenreiches und freudvolles Golfen. Die kanadische
Qualifying Tour machte hier acht Jahre lang Station. Dies und mehrere «awards»
in den vergangenen Jahren machen deutlich, welchen Standard dieser Platz
besitzt. |
Harvest Golf Club Diese 18-Loch-Anlage ist malerisch
eingebettet in ein sanftes Hügelgelände inmitten ausgedehnter Apfelplantagen.
Sie eröffnet weite Ausblicke auf den Lake Okanagan und auf abgeflachte
Bergketten im Hinterland. Breite und meist offene Fairways machen die Abschläge
relativ leicht. Die wirklichen Schwierigkeiten bereiten die Annäherungsschläge
und die ondulierten, schnellen Greens. Ein feines Vergnügen ist nicht nur die
Golfrunde, sondern auch das äußerst einladende Clubhaus Ganz besonders
erwähnenswert ist in Zusammenhang mit den Apfelplantagen die Tatsache, dass hier
findige Plantagenbesitzer den «Logo-Apfel», etwas Einzigartiges, produzieren und
auf dem japanischen Markt besonders erfolgreich damit sind.
Die Herstellung erfolgt auf folgende Weise: Im Frühling werden die besten
Blütenstände der Plantage ausgesucht. Im späten Juni werden die Äpfel per Hand
in speziell dafür konstruierte Säckchen gehüllt. Im Herbst werden dann die
Säckchen abgenommen und ein ausgewachsener aber vollkommen weißer Apfel kommt
zum Vorschein. Jeder einzelne Apfel wird dann mit einer Logo-Schablone versehen
und bis zur völligen Reife und der entsprechenden Rotfärbung am Baum belassen.
Danach werden die Schablonen entfernt, und die jeweilige Logo- oder
Schriftzug-Prägung ist in der Apfelhaut. Natürlich werden diese besonderen
Kostbarkeiten entsprechend vorsichtig geerntet und wohl ummantelt verpackt (www.k-l-o.com/logo_apple.shtml). Neben
den Obstplantagen gibt es hier im warmen Klima auch Weinanbaugebiete, deren
Erzeugnisse mehr als nur probierenswert sind. Ein Besuch in der Quails’ Gate
Estate Winery und dessen Restaurant ist absolut lohnenswert (www.quailsgate.com). |
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Sun Peaks Golf Seit August 2005 sind die «back nine» dieses höchstgelegenen
Platzes von Kanada (1330 m) bespielbar. Der Course zieht sich
entlang dreier Bergfüße und eröffnet immer wieder Aussichten auf die vielen
Skipisten. Die Bahnen sind der natürlichen Landschaft des McGillivray Creek
bestens angepasst. Viel Wald, einige Seen und ein teilweise enges Design
verlangen vom Spieler ein konzentriertes Spiel. Die klare, reine Luft, ein stahlblauer Himmel, eine wärmende
Sonne und eine berauschende Umgebung machen das Spielen in dieser «Skiarena» zum
tiefen Naturerlebnis. Und wer etwas Glück hat, der kann hier oder auf anderen
Golfplätzen manchmal Schwarzbären und Kojoten antreffen. So unterschiedlich die Plätze von Sun Peaks, The Dunes und
Harvest in ihrem Erscheinungsbild sind, so viel Gemeinsames haben sie - ihren
Designer Graham Cooke. |
Vancouver Diese Universitätsstadt – die vielleicht
schönste Stadt an der Westküste Nordamerikas – liegt am Fuße der mächtigen
Coastal Mountains. Zum Meer hin ist sie geschützt durch das bergige Vancouver
Island. Die pulsierende Zwei-Millionen-Stadt mit ihrem ganz eigentümlich
ausgewogenen Alltagsrhythmus hat für jeden Geschmack und jede Stimmung eine
breite Palette an Möglichkeiten im Angebot. Vancouver ist in der Tat
multi-kulturell und wird auch oft Hongcouver genannt, sind doch ein Drittel der
Einwohner Chinesen. Was Geschäfte, Museen, Galerien und «Night Life»
angeht – es gibt über 200 Restaurants, Nacht-, Tanz- und Musikclubs, Bars
und Lounges, so ist alles total abwechslungsreich und aufregend. Beste Orte, um
in diese Szenerien einzutauchen, sind z.B. das «Ginger» oder «Incognito», die
Bars «Sky» und «Opus» (Martini-Spezialitäten), das «Later Still» und »Yale»
(Jazz) uvm.. Stilvoll speisen lässt es sich in feinen Restaurants wie im
Circolo, das sich als klassisches florentinisches Restaurant und als
romantisches Paris-Bistro sowie als belebte Manhattan-Austernbar
präsentiert |
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Nun heißt es raus aus dem Stadtgewimmel hinein in die pure Natur, besser
gesagt aufs Wasser. Eine rasante, teilweise feuchte, aber begeisternde
Angelegenheit ist die Überfahrt auf einem schnellen «Zodiak-Boot», die in
Sewell's Marina an der «Horseshoe Bay» beginnt. Der Skipper unterbricht den
Transfer immer dann, wenn er seinen Passagieren Sehenswertes wie Seehunde,
Fischadler oder anderes Interessantes zeigen kann. Sie führt vorbei am «West
Vancouver's Howe Sound», direkt zum 14. Green des Furry Creek Golf &
Country Club .
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Schweizer Golfmagazin/Haller |
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